| „Schlagwort“ |
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| Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
Autorenarchiv: Olaf Schütte
Blitzlicht: Beispielfrage
| „Schlagwort“ |
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| Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
Max Muster, 21 Jahre: „Hier steht ein kurzes passendes Zitat zu dem Oberthema.“ |
„Etwas für sich gewinnen“ – Interview mit Prof. Richard Münchmeier
Richard Münchmeier war Professor für Sozial- und Jugendpädagogik in Kassel, Leipzig und an der FU Berlin, leitete die Abteilung für Jugend- und Jugendhilfeforschung am Deutschen Jugendinstitut und war langjähriges Mitglied im Bundesjugendkuratorium.
Prof. Richard Münchmeier hielt das Impulsreferat auf dem Fachtag Freiwilligendienste – Was ist uns Bildung wert? zum 50. Jahrestag der Freiwilligendienste am 20. März 2014 in Magdeburg
Der Fachtag im Video
Fruchtfleisch: Was bedeutet für dich Freiwilligendienst?
| „QUALIFIZIERUNGSJAHR“ |
„SICH AUSTOBEN“ |
„ENTWICKLUNGSSCHRITT“ |
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| Christian Tischer, 23 Jahre: „Freiwilligendienst ist ein Qualifizierungsjahr, um sich selber weiter zu entwickeln.“ |
Nicole Krökel, 23 Jahre: „Freiwilligendienst ist die Möglichkeit, sich auszutoben und Verantwortung zu übernehmen.“ |
Kathrin Geissler, 42 Jahre: „Freiwilligendienst ist die Chance, einen Entwicklungsschritt in seinem Leben zu gehen.“ |
Fotostory: Mein Weg zum Freiwilligendienst
von Jenny Glockmann und Mario Genchev
Jenny und Mario haben sich so ihre eigenen Gedanken gemacht, wie das mit so einem Freiwilligendienst wohl klappt.


Fruchtfleisch: Was sind deine Schlagwörter für Freiwilligen-Arbeit?
| „AUSPROBIEREN“ |
„KULTURELLER SPIELPLATZ“ |
„LEBENSKOMPETENZ“ |
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| Juliane Schirmann, 29 Jahre: „Ausprobieren. Neues Entdecken. Gutes tun.“ |
Franziska Dusch, 32 Jahre: „Kultureller Spielplatz für Jugendliche.“ |
Richard Münchmeier, 70 Jahre: „Bildung, Lebenskompetenz, Zukunft.“ |
Speed-Dating und Erfolge feiern
Im Workshop 5 ging es um Formen der Anerkennung und Wertschätzung im Freiwilligendienst – auch mit ganz praktischen Hinweisen.
von Andreas Münch
Welche Formen der Anerkennung und Wertschätzung gibt es innerhalb der Freiwilligendienste? Wie können diese Formen verstärkt werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Gruppe, die sich um die Moderatorin Kirsten Mengewein von der „Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.“ und ihrer Expertin Anja Schütze von der „Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.“ versammelt hatte.
Gleich zu Anfang stellen die Referenten klar, dass Anerkennung und Wertschätzung im Freiwilligendienst kein Mythos, aber ungeheuer wichtig für die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen sind.

Beim Speed-Dating wurde Wert auf Wertschätzung gelegt.
Mit einer Speeddating-Methode sollten sich die Teilnehmer über verschiedene Fragen austauschen; auch, wann sie das letzte Mal jemandem ihre Wertschätzung gezeigt haben.
In Bezug auf die richtigen Formen der Anerkennung waren sich die meisten einig: Sie soll nicht finanziell, sondern unaufwändig, verbal und dicht nach der Handlung erfolgen, um Erfolg und Wirkung zu haben. Auch im Arbeitsalltag war den Teilnehmern der Gruppe die Rolle der Anerkennung, vor allem in Zusammenarbeit mit Freiwilligen, sehr wichtig und bewusst. Wenn beispielsweise größere Projekte bewältigt werden, soll so eine nachhaltige Motivation geschaffen werden, erneut solch ein Projekt zu durchzuführen.
Die Referentinnen stellten verschiedenen Arten der Anerkennung vor. Neben der monetären wurden auch geldwerte Anerkennung wie Vergünstigungen, Eintrittskarten und die Anerkennung durch das Einräumen von Verantwortungsräumen erläutert.
Wichtig sei außerdem, bei Problemen nicht die Fehler aufzuzeigen, sondern die Ressourcen und Stärken der Freiwilligen zu fördern, so dass sich die Probleme leichter lösen lassen. Die Reflexion vergangener Erfolge spielt dabei eine zentrale Rolle, um auch in Zukunft durch Rückblick auf das eigene Erreichte für Motivation zu sorgen.
Mehr als nur eine Zeit der Überbrückung
Der Workshop „Freiwilligendienste – Bildung – Mehrwert“ ging dem Wert und auch dem Preis der Freiwilligendienste auf den Grund.
von Stefanie Kakoschke
Mit 14 interessierten Teilnehmer startete der Workshop zum Thema „Freiwilligendienste – Bildung – Mehrwert“ in die erste Runde. Katja Hartge-Kanning vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. eröffnete die Veranstaltung und begrüßte den Experten dieses Workshops, Stefan Malik vom BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend), dem Dachverband der deutschen katholischen Jugendverbände mit Sitz in Berlin.
Stefan Malik, der selbst einen Freiwilligendienst sowie einen Zivildienst absolviert hat, ging in seinem Vortrag auf verschiedene Aspekte des Bildungsbegriffes im Rahmen des Freiwilligendienstes ein. So hat die Bildungsarbeit im Freiwilligendienst das Ziel, ein Interesse an gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen zu wecken, zur Auseinandersetzungen zu motivieren und zur Einmischung im politischen Prozess zu befähigen. Gleichzeitig geht es aber auch um Prozesse der Persönlichkeitsbildung und der Förderung von Selbstkompetenz und der sozialen Kompetenz.

Stefan Malik vom BDKJ (Rechts im Bild) erläutert Chancen des Freiwilligendienstes
Ein Freiwilligendienst ist eben mehr als nur ein Jahr der Überbrückung zwischen zwei Lebensabschnitten; es ermöglicht vielmehr eine berufliche Orientierung, das soziale Lernen in der Gruppe und das Lernen von Beteiligung und Mitbestimmung. Die Interessen von jungen Menschen finden in politischen Entscheidungsprozessen zu wenig Berücksichtigung, so Malik. Im Freiwilligendienst erhalten sie so die Chance, für ihre Interessen einstehen zu lernen.
Ein wichtiges Thema im Rahmen des Freiwilligendienstes ist auch die Finanzierung der Bildungsarbeit. Im Bundeshaushalt wurde für das Freiwillge Soziale Jahr für den Jahrgang 2013/14 ein Etat von 70 Millionen Euro eingestellt.
Davon wird das FSJ monatlich mit rund 120 Euro pro Teilnehmer vom Bund gefördert.
Die monatlichen Bildungsausgaben der Träger liegen pro Freiwilligen zwischen 180 und 280 Euro. Die Differenz zwischen der Förderung durch den Bund und die tatsächlichen Ausgaben für die einzelne Stelle muss vom Träger über Eigen- oder Drittmittel bestritten werden.
Im Bundeshaushalt 2014 ist ein Budget in gleichbleibender Höhe für BFD und Jugendfreiwilligendienste geplant. Gleichzeitig informierte das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftlichen Aufgaben, dass für das Jahr 2014 keine neuen BFD-Verträge abgeschlossen werden. Das bedeutet quasi einen Einstellungsstopp für den Freiwilligendienst.
Kann es denn zu viel Freiwilligkeit geben?
Nur kein „Geht mich ja alles nichts an!„
Staatssekretärin Anja Naumann über Ehrenamt und Freiwilligkeit und ihren gewandelten Blick auf Jugend.
von Ariane Kleibrink

Anja Naumann, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Freiwilligendienst und Ehrenamt gemacht?
„Als Geschäftsführerin der SPD-Stadtratsfraktion habe ich mehrfach FSJler im Bereich der Politik begleitet. Im Vordergrund stand dabei der Bildungsaspekt: Wie gebe ich einem jungen Menschen auf den Weg in sein Leben oder Berufsleben Orientierung, Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit, sich im Team eingliedern, Darstellung und Zurücknehmen von eigenen Ansprüchen.
Das war unglaublich spannend, weil es auch den Blick auf Jugendliche verändert; als Menschen, die etwas bewegen wollen und nicht sagen ‚Na, geht mich ja alles nichts an’„
Wie kann die Politik Freiwilligen Anerkennung leisten?
„Ganz wesentlich ist, nicht über materielle Anerkennung zu reflektieren oder zu sprechen. Das ist auch ein Teil, aber nicht der Entscheidende. Wir brauchen flankierend eine Akzeptanz auch in der Politik für die verschiedenen Formen von Freiwilligenarbeit und müssen eher darauf achten, dass sie nicht sozial politisch eingesetzt werden. Freiwilligendienst kann nicht als Äquivalent oder Substitut für reguläre Arbeit und Beruf herangezogen werden.„
Wie sehen Sie die kommenden 50 Jahre Freiwilligen Dienst?
„Spannend! Es sind Veränderungen in der Gesellschaft im Gange, in der Orientierung von Jugendlichen, im Einbezug in die Gesellschaft.
Da sind ökonomische Prozesse, die flankieren und mit einfließen, es wird ein spannender Prozess sein.„







